Willkommen bei Fahlbusch-Volbracht-Pörksen

Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden Lehrkräfte an den öffentlichen Schulen in Berlin nicht mehr verbeamtet. Das war und ist aus unserer Sicht ein folgenschwerer Fehler:

  • Berlin hat ohne Not seine Wettbewerbsposition am Arbeitsmarkt für voll ausgebildete Lehrkräfte verschlechtert. Der Anteil der Lehrkräfte ohne Lehrbefähigung ist in Berlin 2 1/2mal so hoch wie im Bundesdurchschnitt.
  • Der Verzicht auf Verbeamtung ist haushaltswirtschaftlich unvernünftig, solange es nicht alle Bundesländer gleichzeitig tun. Berlin zahlt durch seinen Sonderweg für lange Zeit gleichzeitig in zwei Systeme der Altersversorgung.
  • Bis Mitte des nächsten Jahrzehnts entstehen dadurch Mehrbelastungen für den Haushalt des Landes Berlin von rund 2,4 Milliarden EURO. Bis zur Mitte des übernächsten Jahrzehnts sind es rund 6,8 Milliarden EURO.

Lehrkräfte in Berlin wieder zu verbeamten, ist nach unserer Auffassung ein Gebot der Vernunft. Die Frage, ob es sich bei der Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen um eine hoheitliche Tätigkeit handelt, ist in Anbetracht dieser einschneidenden Folgen ebenso uninteressant wie die Frage, ob der Status des Beamten oder der des Arbeitnehmers für Lehrkräfte der bessere ist.



Die Exekutive des Landes Berlin hat die Entscheidung getroffen, Lehrkräfte grundsätzlich nicht mehr zu verbeamten, ohne die Folgen einer solchen Entscheidung zu ermitteln und gegenüber  dem Parlament darzustellen. Wir haben dies mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nachgeholt.

Auf unseren Seiten finden Sie Dokumente, denen Sie unsere Argumente im Einzelnen entnehmen können. Darüber hinaus geben wir Hinweise, wo Sie zu einzelnen Aspekten Näheres erfahren können.



Sehr gern beantworten wir Ihre Anfrage auf unserem Kontaktformular auf schriftlichem Weg oder im persönlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 







Lehrkräfte in Berlin verbeamten
Ein Gebot der Vernunft